I recently wrote a short article on my face detection and tracking endeavors on the Maemo platform for the blog HardWorkingBee.com. Basically, it’s a summary of my two previous two blog posts here (1, 2). As the blog is only available in German (currently), the article is also written in German.
They split my original article in two parts:
The original article is this:
Im Rahmen meiner Diplomarbeit “Face Detection und Tracking für Computerspiele auf mobilen Endgeräten” habe ich mich damit beschäftigt, Gesichter in Bildern zu detektieren. Das hört sich erst mal nicht spannend an, ermöglicht aber interessante Anwendungen.
Als Plattform kommt das Nokia N900 zum Einsatz. Eine wichtige Voraussetzung ist eine Kamera auf der Vorderseite des Geräts, welche das N900 besitzt. In den durch die Kamera aufgenommenen Bildern wird jeweils die Position des Gesichts des Benutzers bestimmt. So kann das Gerät die Position des Benutzers relativ zum Gerät herausfinden und diese Position kann als Eingabe benutzt werden.
Als erste Anwendung habe ich ein einfaches Spiel mit dem Namen BurgerFace entwickelt. Das Ziel des Spiels ist, bestimmte Objekte (Burger) einzusammeln und anderen auszuweichen (Messer). Um das zu erreichen, muss der Spieler seinen Kopf relativ zum N900 bewegen. Das kann durch Bewegen des Kopfes selbst oder durch Bewegen des Geräts umgesetzt werden. Trotz dieses einfachen Spielprinzips haben die meisten Spieler sehr viel Spaß gehabt. Da das Spiel mit den eigenen Bewegungen gesteuert wird, ist es sehr intuitiv. Es ist nicht nötig, dass man vorher irgendwelche Tastenbelegungen erlernt.
Die zweite Anwendung ist ein einfacher, aber sehr eindrucksvoller 3D-Effekt. Er erweckt beim Benutzer den Eindruck, dass der Bildschirm des Geräts eine gewissen Tiefe hat. Unter bestimmten Umständen können Gegenstände auch so erscheinen, als würden sie aus dem Bildschirm herausragen. Der Bildschirm wirkt wie ein Fenster in eine virtuelle Welt.
Das Prinzip ist, dass die Position der Kamera, durch die die 3D-Szene aufgenommen wird, und die Projektion entsprechend der Position des Betrachters relativ zum Gerät angepasst werden. Setzt man das richtig um, wird die Sicht auf die 3D-Szene immer gerade so angepasst, wie sich auch die Sicht durch ein echtes Fenster ändern würde.
Abgesehen von den beiden vorgestellten Demos gibt es noch viele andere spannende Anwendungen. Ich habe auch bereits einige interessante Vorschläge bekommen. Derzeit überlege ich, was ich als nächstes mache.
